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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die trad.chin.Medizin baut sein Wissen und seine Erkenntnisse auf Beobachtungen des Menschen und der Natur auf. Yin und Yang erfasst die im Menschen wie in der Natur existente Polarität. Beide Zustände hängen voneinander ab und bedingen sich gegen-seitig. Wo Licht ist, ist auch Schatten, die Nacht wird zum Tag und umgekehrt, ohne Flut keine Ebbe, ohne Systole keine Diastole (entspricht der Flut und Ebbe im Herz). Jeder Zustand enthält den Samen seines Gegensatzes, dies ermöglicht, dass durch keimen dieses, sich der Zustand in seinen Gegen-satz verwandeln kann. Zwischen den Polen fliesst Energie, was Leben bedeutet. Ist dieser Energie­fluss sanft und frei, sind wir gesund.

Äussere und innere Störfaktoren können den Energiefluss beeinträchtigen oder vollständig blockieren. Äussere Störfaktoren sind klimatische Einwirkungen (Kälte, Wärme, Nässe, Trockenheit, Wind) traumatische Verletzungen (seelischer oder körperlicher Natur) unangepasste Ernährung, Über­anstrengung.

 

Zu den inneren gehören genetische Störungen wie auch übermässige, akute, langandauernde Emo­tionen (Ärger, Freude, Grübeln, Trauer, Angst, Besorgnis, Schrecken). Äussere Störfaktoren müssen einige Grenzen durchdringen, um bedrohlich zu werden, innere entfalten ihre Wirkung direkt und ungehindert am Organ.

Ist man krank, so gilt es herauszufinden, wo die Blockade im Energie- Fluss liegt und welcher Stör-faktor, die Blockade verursacht hat. Daraus wird die Behandlung abgeleitet, welche aus Wiederherstellung des Energieflusses, aus Behebung und Entfernung des Störfaktors besteht. Eine Stärkung des Körper und Geistes ist das begleitende Ziel, um erneute Störfak-toren, abwehren zu können, bevor sie unser wieder erlangtes Gleichgewicht gefährden können. Gestärkt wird der Körper und Geist durch regelmässiges, ausgewogenes Essen (von Fasten hält die chinesische Medizin nicht viel), Bewegung in der Natur, harmonische und freudvolle Be­geg­nungen mit Familie und Freunden, angemessene, regel­mässige Erholungs- Schlafperioden.